Häufig gestellte Fragen

Wann sollte mit einer Dialyse begonnen werden?

Es empfiehlt sich, mit der Dialyse möglichst frühzeitig zu beginnen, um schwerwiegende Symptome oder Komplikationen des Nierenversagens zu vermeiden. Ihr Nephrologe wird Sie gerne beraten.


Kann man den Beginn der Dialyse hinausschieben?

Wenn jemand mit chronischem Nierenversagen noch nicht das Endstadium der Krankheit (ESRD) erreicht hat, kann die Dialysebehandlung manchmal durch Regulieren des Blutdrucks, richtige Ernährung und bestimmte ärztlich verordnete Arzneimittel hinausgezögert werden.


Löst die Dialyse oder eine Transplantation das Problem?

Weder die Dialyse noch eine Nierentransplantation können ein chronisches Nierenversagen vollständig heilen. Allerdings können diese Therapien sehr wirksam dazu beitragen, die Symptome zu verbessern und Ihre Lebenserwartung zu steigern.


Welche Therapie ist besser, die Hämodialyse oder die Peritonealdialyse?

Beide Verfahren sind gleich wirksam. Bei der Hämodialyse benötigen Sie dreimal wöchentlich Behandlungssitzungen von jeweils drei bis fünf Stunden Dauer. Die Peritonealdialyse ist eine sanftere Form der Dialyse, die täglich durchgeführt werden muss. Für die meisten Patienten kommen beide Therapien in Frage. Die Erfahrung zeigt übrigens, dass die meisten Patienten im Laufe der Nierenerkrankung verschiedene Behandlungsalternativen nutzen.


Was kann ich selbst beitragen?

Lernen Sie soviel wie möglich über Ihre Therapie. Haben Sie einmal die Vorteile der speziellen Ernährung, Arzneimittel und Dialyse erkannt, werden Sie sich eher an die neuen Lebensumstände gewöhnen, vor allem, wenn Sie nach einer Weile eine gewisse Erfahrung mit der neuen Behandlung haben. Es ist auch wichtig, dass Sie möglichst viele Ihrer früheren Gewohnheiten und Aktivitäten wieder aufnehmen. Auf diese Weise wird sich bald wieder ein Gefühl der Normalität einstellen.